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Kunst & Kultur
Schlösser und Residenzen |
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Was wäre Dresden ohne seine Elbschlösser. Gleich drei nebeneinander schmiegen sich malerisch zwischen Altstadt und dem Blauen Wunder an die sanft geschwungenen Elbhänge. Das erste, Schloss Albrechtsberg,wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im Stil römischer Renaissance-Villen für Prinz Albert von Preußen errichtet. Die daneben liegende Villa Stockhausen – nach einem ihrer Besitzer, dem Odol-Erfinder Karl August Lingner, auch Lingner-Schloss genannt - war ursprünglich für den Kammerherrn des Prinzen Albrecht gedacht und ist deshalb eine "verkleinerte Ausgabe" des Schlosses Albrechtsberg. Dritter im Bunde ist das neogotische Schloss Eckberg, das sich am Vorbild der altenglischen Tudor-Gotik des 16. Jahrhunderts orientiert und heute ein Hotel beherbergt.
Noch etwas weiter elbaufwärts liegt Schloss Pillnitz, die ehemalige Sommerresidenz der Wettiner. Das prächtige Lustschloss wurde zu kurfürstlichen Zeiten mit venezianischen Gondeln angesteuert und war Austragungsort für rauschende Feste. Heute ist darin das Kunstgewerbemuseum untergebracht. Sehenswert ist auch der weitläufige Garten mit Wasserspielen, Orangerie, Palmenhaus und Chinesischem Pavillon. Berühmtestes Gewächs darin ist die 9 Meter hohe Pillnitzer Kamelie, die vermutlich bereits gegen Ende des 18. Jahrhunderts aus Japan nach Dresden gelangte und im Winter von einem fahrbaren Glashaus geschützt wird.