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Aktiv & Entspannt...
Entdecken Sie die Vielzahl an Möglichkeiten, welche diese Stadt zu bieten hat!
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Es grünt so grün…



| Wer zum ersten Mal nach Leipzig kommt, wird staunen, wie grün der einstige DDR-Industriestandort ist. Von Schkeuditz im Norden bis nach Markkleeberg im Süden zieht sich quer durch die Stadt ein rund 25 km langer Auenwald. Dieses einzigartige Biotop kann man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch mit dem Boot erkunden. Rund um die Altstadt zieht sich der unter Denkmalschutz stehende Promenadenring, der älteste städtische Landschaftspark Deutschlands. Hier kann man auf lauschigen Wegen unter den Kronen majestätischer Bäume und vorbei ein zahlreichen Denkmälern wundervoll promenieren. Fast direkt anschließend liegt südwestlich des Zentrums der Clara-Zetkin-Park. Mit seinen großzügigen Wiesen, geschwungenen Wegen, einer Parkbühne, einem Musikpavillon und der Galopprennbahn Scheibenholz ist er beliebter Treffpunkt von Familien, Sportlern und Ausflüglern. Etwas nordöstlich der Altstadt liegt die historische, 118 Hektar große Parkanlage Rosental, die auf der einen Seite vom Zoologischen Garten mit seiner weltgrößten Menschenaffenanlage „Pongoland" begrenzt wird. Ebenfalls lohnende Ausflugsziele sind der Botanische Garten mit Schmetterlingshaus und der Wildpark im Connewitzer Holz. Auf ungefähr 42 Hektar kann man rund 250 Tiere hautnah erleben. Der Eintritt ist kostenlos. |
Klein-Venedig - Leipzig vom Wasser aus


| Kaum einer der zahlreichen Leipzig-Besucher weiß, dass man die Stadt auch wunderbar vom Wasser aus erkunden kann. Zahlreiche Kanälen, Flüsse und Seitenarme der Elster und Pleiße durchziehen das westliche Stadtgebiet. Paddeln Sie doch einmal auf dem Elster-Flutbecken entlang den Ufern des Auenwaldes bis an den Rand des Clara-Zetkin-Parks. Oder über den Karl-Heine-Kanal durch den alten Industriestadtteil und jetzige Vorzeigeviertel Plagwitz, vorbei an romantischen Hinterhöfen, stillgelegten Industriebauten und schicken Lofts. Lohnenswert ist ein Zwischenstopp in einem der zahlreichen kleinen Cafes und Restaurants am Wasser. Zum Beispiel im Café Weiße Elster direkt unterhalb der malerischen Könneritzbrücke. Eine Wasserwanderkarte ist bei den Bootsverleihern oder bei der Touristeninformation am Hauptbahnhof erhältlich. Wer Paddeln zu anstrengend findet: das Ausflugsschiff MS Weltfrieden fährt in den Sommermonaten täglich mehrmals die weit verzweigten Kanäle entlang. |
„Gaffe und Guchen“ - Leipzigs Kaffeehaustradition



| Kaffee und Leipzig gehören zusammen wie Tag und Nacht, wie Pech und Schwefel. Denn seit zu Beginn des 17. Jahrhunderts das erste Kaffeehaus in Leipzig seine Pforten öffnete, ist das „Scheelchen Heeßen“ bis heute eines der Lieblingsgetränke der Leipziger geblieben. Was sich auch in ihrem Spitznamen „Kaffeesachse“ ganz deutlich widerspiegelt. Den haben die Leipziger übrigens vom preußischen Monarchen Friedrich dem Großen im Siebenjährigen Krieg verpasst bekommen. Kaffee war damals knapp und ohne diesen sank die Moral der Truppe erheblich - sogar so weit, dass sie den Einsatz an der Waffe mit dem Argument „Ohne Gaffee gönn ´mer nich gämpfn!” gleich ganz verweigerte. Wer heute Leipzig besucht, kann die alte Kaffeehaustradition noch in zahlreichen prunkvollen Kaffeehäusern wieder finden. Am berühmtesten ist das deutschlandweit älteste Kaffeehaus "Zum arabischen Coffee-Baum" mit seinem Café Francais, dem Arabischen Café und dem Wiener Kaffeehaus. Seit seiner Eröffnung vor über 300 Jahren trafen sich hier viele Größen der Weltgeschichte, unter anderem Goethe, Bach, Wagner und Napoleon. Echtes Wiener Kaffeehausflair findet man im Kaffeehaus Riquet mit seinen anheimelnden Sitzecken und einer riesigen Kuchenauswahl. Zu „Gaffee und Guchen“ trifft man sich auch Café Grundmann mit original Art-Deco-Schick oder im historischen Café Corso. |
Der Drallewatsch – Leipzigs Szeneviertel



| Drallewatsch, das ist der ursächsische Ausdruck für „etwas erleben“. Und das kann man hier wirklich – und zwar ohne Sperrstunde! Berühmt-berüchtigt ist es inzwischen, das gleichnamigen Szeneviertel im Herzen der Stadt. In dem Areal rund um das historische Barfußgässchen drängen sich dicht an dicht Kneipen, Cafés, Restaurants und Bars zwischen schmucken Gründerzeithäusern und prächtigen Renaissancevillen. Die Mutter aller Leipziger Szene-Kneipen ist das „Bar Fusz“ im Barfußgässchen 9. Gastronomiegeschichte geschrieben hat das älteste Kaffeehaus Deutschlands „Zum Arabischen Coffe Baum” in der Kleinen Fleischergasse 4. Nur ein paar Meter weiter in der Hainstraße 1 ziehen die urigen Gaststuben und wunderschönen Hofterrassen des „Barthels Hof” viele Gäste an. Einer der originellsten historische Gasthöfe mit typischer „säggsscher Gemiedlichgeid” ist der „Zills Tunnel” im Barfußgässchen 9. Ältestes Gasthaus Leipzigs ist mit über 450 Jahresn der „Thüringer Hof” in der Burgstraße 19. Übrigens: kein Drallewatsch-Bummel ohne die berühmte Gose! Diese leicht säuerlich schmeckende und dem Weizenbier ähnliche Bierspezialität gibt es nur in Leipzig. Ihren besonderen Geschmack verdankt sie einer Mischung aus Kochsalz und Koriander. Wem sie zu sauer ist, kann sie mit Kirschlikör aufpeppen. Echte Liebhaber trinken sie jedoch pur. Nicht umsonst heißt ein bekanntes Sprichwort „Was unter den Blumen die Rose, ist unter den Bieren die Gose!”. |
Shopping-Paradies: Leipzigs Arkaden



| Überdachte Einkaufspassagen gibt es zwar auch in anderen Großstädten. Aber nirgendwo anders findet man ein so geschlossenes System in so unterschiedlichen Architekturstilen wie in Leipzig. Lange lichtdurchflutete Durchgänge und attraktive Innenhöfe kennzeichnen die Passage, von denen viele ursprünglich als Messehäuser gebaut wurden. Die prachtvollste der Leipziger City-Passagen ist die historische Mädlerpassage im Herzen der Stadt. Keine andere verströmt soviel weltstädtisches Flair wie dese mondänste Einkaufsmeile der Stadt. Teure Boutiquen, internationale Designershops und luxuriöse Geschäfte reihen sich hier einträchtig nebeneinander. Im Untergeschoss findet man eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Leipzigs, den geschichtsträchtigen Auerbachs Keller, der durch Goethes „Faust“ Weltruhm erlangte. Shopping-Vergnügen pur bieten auch Hauptbahnhof-Promenaden im größten Kopfbahnhof Europas. Auf drei Ebenen finden sich über 140 Boutiquen, Cafés und Läden, die täglich bis 22 Uhr geöffnet sind. Weitere bekannte Passagen sind der prachtvolle, glasgedeckte Speck´s Hof, die älteste erhaltene Ladenpassage der Stadt, die Strohsackpassage und das StädtischeKaufhaus, das erste Mustermessehaus der Welt. |
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