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Ausflüge & Sehenswürdigkeiten
Entdecken Sie die Vielzahl an Möglichkeiten, welche diese Stadt zu bieten hat!
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Costa Cospuda


| Sonnenhungrige aalen sich im weißen Sand, über die Wellen gleiten elegante Surfer und Segelboote kreuzen am Horizont. Was ausschaut wie eine Szene an Spaniens Costa del Sol, ist in Wirklichkeit die „Costa Cospuda“ südlich von Leipzig - der längste Sandstrand des Freistaats Sachsen. Der Cospudener See, so der offizielle Name, ist zwar nur knapp fünf Quadratkilometer groß, aber im Sommer erste Erfrischungsadresse der Leipziger. Das ehemalige Baggerloch bildet den Mittelpunkt des „Leipziger Neuseenlands“, einer Seenplatte aus 17 Gewässern, die in den nächsten Jahren südlich von Leipzig in alten Braunkohlegruben entstehen soll. Yachthäfen, Strände, Wiesen, Wasserstraßen und neu angelegte Auenwälder sollen dann die Wunden der 300jährigen Braunkohleförderung endgültig der Vergangenheit angehören lassen. Acht Seen des künftigen, über 70 Quadratkilometer großen Neuseenlands sind bereits angelegt und vermitteln den Besuchern mit zahlreichen Sport- und Freizeitmöglichkeiten das Gefühl von einem Ferientag am Meer – und das mitten in Sachsen. |
Belantis Vergnügungspark 

| Vor den Toren Leipzigs, mitten in Leipzigs gerade entstehendem Neuseenland, bringt der Belantis Vergnügungspark nicht nur Kinderaugen zum Strahlen. Auf rund 27 Hektar Fläche erwartet die Besucher ein vergnüglicher und abwechslungsreicher Ausflug durch sechs verschiedene Themenwelten. So können Sie sich zum Beispiel im "Tal der Pharaonen" wie Archäologen fühlen und den Rätseln des alten Ägyptens im Innern der riesigen Pyramide nachspüren - um sofort danach, getroffen vom "Fluch der Pharaonen", in einem Boot durch einen Wasserfall in die Tiefe zu rasen. Oder auf der "Insel der Ritter" in den Streitwagen der mehr als 600 Meter langen Achterbahn die Burg vor dem Angriff des Schwarzen Ritters schützen. Oder vielleicht doch lieber im "Land der Grafen" Ihr Glück im Silberwaschen versuchen und zum Abschluss die 15 Meter hohe Riesenrutsche bezwingen…? |
Bauhausstadt Dessau


| Dessau, das ist Bauhaus und Gropius. Kandinsky und Feininger. Ein Synonym für avantgardistische Kunst und moderner Architektur. Nach Vertreibung des Bauhaus – der berühmtesten Kunst- und Designschule der Klassischen Moderne - aus seiner Gründerstadt Weimar, entstand 1925/26 nach den Plänen von Walter Gropius das neue Bauhausgebäude in Dessau. Der dreiflügelige Komplex mit seiner riesigen Glasvorhangfassade und der völligen Ornamentlosigkeit galt bei seiner Einweihung als weltweite Sensation und steht heute unter dem Schutz der UNESCO. Zeitgleich mit dem Bauhausgebäude schuf Gropius eine kleine Siedlung mit Wohn- und Atelierhäuser für die am Bauhaus tätigen Lehrer, die "Meister" genannt wurden. Diese „Meisterhäuser“ gelten als Höhepunkt im Schaffen von Walter Gropius und sind besonders aufgrund ihrer außergewöhnlichen Farbgestaltung im Innern sehenswert. Wie das Bauhausgebäude wurden auch die Meisterhäuser von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. |
Lutherstadt Wittenberg


| 1138 erstmals urkundlich erwähnt, wird Wittenberg seit 1938 auch offiziell als „Lutherstadt“ bezeichnet. Dem großen Reformator ist es nämlich zu verdanken, dass die Stadt an der Elbe im 15. und 16. Jahrhundert zum Zentrum geistigen Lebens in Europa aufstieg. Auch heute noch kann man bei einem Stadtspaziergang das Flair der Reformation und Renaissance hautnah erleben. Am besten man startet am Marktplatz, einem der schönsten Plätze Deutschlands. Von hier ist es nicht weit zur Schlosskirche mit den Gräbern Luthers und Melanchthons und der weltberühmten Thesentür, an die der Reformator am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen anschlug. Unbedingt besuchen sollte man auch die Wohnhäuser von Martin Luther und Philipp Melanchthon und natürlich die Kirche Sankt Marien mit dem berühmten Cranach-Altar, in der Luther der Gemeinde predigte und die seither nicht verändert wurde. Einen echten Zeitsprung erlebt man dann im Haus der Geschichte: Detailgetreu rekonstruierte Wohnräume der 40er, 50er, 60er, 70er und 80er Jahre und eine einmalige Sammlung an Sachzeugnissen machen DDR-Alltag einer typischen Familie wieder lebendig. Prädikat sehenswert! |
Ferropolis - Stadt aus Eisen


| Mad Max, Big Wheel, Medusa, Mosquito und Gemini. Was klingt wie die Titel von Hollywoodstreifen sind in Wirklichkeit die Namen von fünf gigantischen Riesenbaggern. Diese Dinosaurier der Industriekultur sind die Überbleibsel von 150 Jahren Braunkohletagebau im Gebiet um Gräfenhainichen. Auf einer künstlich geschaffenen Halbinsel inmitten des neu entstandenen Gremminer Sees bilden sie zusammen ein weltweit einzigartiges Freiluftmuseum: Ferropolis - die Stadt aus Eisen. Die fünf jeweils über 100 Meter langen und rund 30 Meter hohen Riesen formen zusammen eine kreisförmige Arena, in der circa 25.000 Menschen Platz finden. Aber auch ohne Konzert oder Veranstaltung ist Ferropolis sehenswert. Für Kinder gibt es ein tollen Spielplatz mit funktionstüchtigen Baggernachbildungen und ein großes Klettergerüst in Form der alten Abraumgeräte, auf dem es sich vor atemberaubender Kulisse wunderbar toben lässt. Und wer schwindelfrei und trittsicher ist, kann den 60 Meter langen Ausleger von Gemini erklimmen oder sich von einem der Bagger unter Anleitung abseilen. |
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