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Ausflüge & Sehenswürdigkeiten
Entdecken Sie das historische Weimar sowie das reizvolle Thüringer Umland!
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zurück <<Sehenswürgkeiten in und um Weimar... Schloss und Park Belvedere


| Wer einmal von hier aus den Blick auf Weimar genossen hat, weiß, dass der Name zu Recht gewählt wurde: Schloss Belvedere. Traumhaft, auf einer Anhöhe thronend, liegt das barocke Lustschlösschen Herzog Ernst Augusts rund zwei Kilometer südlich der Weimarer Innenstadt. In den mit großem Aufwand restaurierten Räumen sind exquisite Sammlungen von kostbarem Porzellan, Fayencen und wertvollen Möbeln aus dem späten 17. bis zum 19. Jahrhundert zu bewundern.
Allein schon einen Besuch wert ist der 43 Hektar große Schlosspark. Ursprünglich im strengen französischen Gartenbaustil angelegt, wurde er später in einen englischen Landschaftspark mit Labyrinthen, Laubengängen und einem Heckentheater umgestaltet. Besonderes Highlight ist die Orangerie, die bereits damals Experimentierfeld für Karl Augusts und Goethes naturwissenschaftliche Studien und botanischen Experimente diente, und bis heute eine der reichsten Pflanzensammlungen Europas umfasst. |
Goethes Gartenhaus im Park an der Ilm
 | 1776 bezog Goethe sein geliebtes Gartenhaus, ein Geschenk seines Bewunderers Herzog Carl Augusts. Sechs Jahre lang wohnte der Dichter hier - von wechselnden Absteigequartieren in der Stadt für den Winter einmal abgesehen. Auch noch nach seinem Umzug 1782 ins berühmte Goethe-Haus in die Weimarer Innenstadt nutzte er das kleine Häuschen im Park an der Ilm bis zu seinem Tode 1832 immer wieder als naturnahen Zufluchtsort. Hier fand er Ruhe und Zeit zum Nachdenken, Zeit für sein dichterisches Schaffen. Bereits kurz nach seinem Einzug begann Goethe mit der kompletten Umgestaltung des Gartenhauses. Richtig fertig wurde es aber erst 1820. Und genau in diesem Zustand ist es erhalten. Mit authentischen Möbeln und farbigen Wandbespannungen. Auch der vom Dichterfürsten eigenhändig angelegt Garten kann bewundert werden. |
Liebhabertheater Schloss Kochberg
 | In den Vorbergen des Thüringer Waldes, im malerisch gelegenen Renaissanceschloss Kochberg, fand Goethe einst seine große Liebe: Charlotte von Stein. Sie war Schlossherrin des romantischen Wasserschlösschens aus dem Jahre 1600, das der Familie von 1733 bis 1946 als Landsitz diente. An Goethes zahlreiche Besuche bei seiner Freundin und Vertrauten erinnern heute die mit erlesenen Möbeln, Gemälden und Zeichnungen aus dem Besitz Charlotte von Steins ausgestatteten Räume. Zum Schloss gehört das kleine Liebhabertheater, das originalgetreu restauriert wurde und in dem auch heute regelmäßig Aufführungen stattfinden. |
Tipps für Ausflüge in die Region...
Landeshauptstadt Erfurt


| Stadt der Türme und Brücken – so wurde das 742 von Bonifatius am Schnittpunkt alter Handelsstraßen gegründete Erfurt bereits im Mittelalter genannt. Sagenhafte 216 Brücken kann die Stadt an der Gera auch heute noch aufweisen. 142 davon befinden sich innerhalb der Stadt. Die berühmteste ist die 79 Meter lange Krämerbrücke aus dem Jahre 1117, die einzige vollständig bebaute und bewohnte Brücke nördlich der Alpen. Nur einen Katzensprung davon entfernt liegt das historische Augustinerkloster aus dem 12. Jahrhundert, in dem Martin Luther fünf Jahre als Bettelmönch lebte. Wahrzeichen der Stadt ist der Erfurter Domberg mit seinem Kirchenensemble aus St. Severi-Kirche und Mariendom, in dessen Innern achtmal im Jahr die Gloriosa läutet - die größte frei schwingende mittelalterliche Glocke der Welt. Von hier oben hat man einen grandiosen Blick über den fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern mit seinen zahlreichen Renaissance- und Fachwerkhäusern, seinen engen und verwinkelten Gassen, den zahlreichen Brücken und lauschigen Plätzen. |
Wartburg bei Eisenach


| Goethe hat sie beschrieben und gezeichnet. Wagner sie im Tannhäuser besungen. Und Luther übersetzte hier das Neue Testament – die Wartburg, Wahrzeichen Thüringens und Monument deutscher Geschichte und Kultur. Mächtig erhebt sie sich auf einer schmalen, schroffen Felsenstirn vor der Kulisse des Thüringer Walds, rund 220 Meter oberhalb der Stadt Eisenach und etwa 75 km südwestlich von Weimar. Der Sage nach 1067 von Graf Ludwig dem Springer, dem Begründer des Geschlechts der Ludowinger, gegründet, wurde sie 1999 als UNESCO Welterbestätte ausgezeichnet und gilt heute als deutscheste aller deutschen Burgen.
Unzählige Mythen und Legenden ranken sich um sie. Hier soll die heilige Elisabeth gelebt, sich die Minnesänger im sagenhaften Sängerstreit bekriegt und Luther das berühmte Tintenfass geworfen haben… Wer sich auch noch für die Architektur hinter der ganzen Geschichte interessiert, findet einen großartigen mittelalterlichen Bau, mit einem überraschenden Mix aus Romanik und Gotik, Renaissance und Historismus. |
Weinbauregion Saale-Unstrut



| Über 1000 Jahre alt ist das Weinbaugebiet entlang der beiden Flüssen Saale und Unstrut. Auf steilen Terrassen wächst hier auf rund 640 Hektar Wein, der vorwiegend trocken ausgebaut wird. Die Schönheit der Flusstäler und den Zauber der mediterran anmutendenden Landschaft kann man am besten bei einer Fahrt entlang der Weinstraße erleben. Auf rund 60 weinseligen Kilometern folgt sie entlang den beiden Flüsse, die wie Lebensadern den Süden Sachsen-Anhalts durchziehen. Mittendrin – die bekannte Rotkäppchen Sektkellerei in Feyburg. Rund 100 000 Besucher bewundern jährlich die denkmalgeschützten Gebäude mit den fünfstöckigen, in den Fels getriebenen Sektkellern, dem historischen Lichthof und dem mächtigen Domkeller mit dem gewaltigen geschnitzten Cuvéefass, aus dessen Inhalt 160.000 Flaschen Sekt bereitet werden könnten. Auf keinen Fall versäumen sollte man einen Abstecher in die Domstadt Naumburg. In den bestens erhaltenen Gassen und Straßen der Altstadt lässt sich heute noch das Flair früherer Jahrhunderte entdecken. Sehenswert sind neben dem Dom „St. Peter und Paul“ mit dem kürzlich eröffneten Domschatzgewölbe und den Stifterfiguren vor allem auch die Stadtpfarrkirche St. Wenzel mit ihrer gewaltigen Orgel und das Wohnhaus der Familie Nieztsche. |
Gotha


| Gotha, die altehrwürdigen Residenzstadt am Nordrand des Thüringer Waldes, wird beherrscht von Schloss Friedenstein – Wahrzeichen der Stadt und größte frühbarocke Schlossanlage Deutschlands. Weithin sichtbar ragt es über der Stadt empor. Und obwohl das Schloss so viele Zimmer haben soll, wie das Jahr Tage zählt war es Herzog Ernst II von Sachsen-Coburg immer noch zu klein. Er ließ hinter dem Schloss Ende des 19. Jahrhunderts das Herzogliche Museum bauen, das heute das Naturmuseum beherbergt und zu den bedeutendsten Museumsbauten Deutschlands zählt. Im Ballsaal von Friedenstein residiert das Ekhof-Theater das älteste Barocktheater der Welt, mit original erhaltener Bühnentechnik aus dem Jahr 1683.
Ein weiteres Schmuckstück der 1200 Jahre alten Stadt ist der Hauptmarkt, der mit dem prächtigen Renaissance-Rathaus und den umliegenden Häusern komplett unter Denkmalschutz steht. Von hier aus lohnt ein Bummel durch die Altstadt zur Margarethen-Kirche, der ältesten Kirche der Stadt. Vom Turm aus hat man einen herrlichen Blick über das Land. |
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