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Kunst & Kultur
Entdecken Sie das historische Weimar sowie das reizvolle Thüringer Umland!
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zurück <<Alles rund um die Kulturstadt 1999 - Weimar: Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar (DNT)
 | Goethes Traditionsbühne ist für alle Theaterinteressierten ein absolutes Muss. Bereits seit damals ist das DNT der bedeutendste Theaterbetrieb der Klassikerstadt. Das Besondere dabei: Beim DNT handelt sich um eine Doppelinstitution, bestehend aus dem Orchester „Staatskapelle Weimar“ und dem Bühnenbetrieb „Deutsches Nationaltheater“. Insgesamt werden sechs Bühnen im gesamten Stadtgebiet bespielt. Am bekanntesten ist das „Große Haus“, die traditionsreiche Stammbühne am Theaterplatz, wo vor allem Klassiker aufgeführt werden. Auf dem Spielplan der anderen Bühnen stehen aber auch moderne Stücke, Kleinkunst, Musical und Ballett. |
Goethes Wohnhaus mit Nationalarchiv
 | Die meistbesuchte Adresse in Weimar ist das Zuhause des Dichterfürsten. Fast 50 Jahre lang bewohnte Johann Wolfgang von Goethe zusammen mit seiner späteren Frau Christiane Vulpius und Sohn August das im barocken Stil erbaute Haus. Herzog Carl August schenkte Goethe das Anwesen zwei Jahre nach seinem Einzug 1792. Der Geheimrat richtete die niedrigen, engen Kammern bescheiden ein und suchte die Wandfarben nach seinen eigenen Studien zur „sinnlich-sittlichen Wirkung“ der Farben aus. Bibliothek, Garten und sein berühmtes Arbeitszimmer, in dem so bedeutende Werke wir „Wahlverwandtschaften“ oder „Faust“ entstanden, sind im Originalzustand erhalten. Dazu Goethes Sammlung zu Kunst und Naturwissenschaft mit rund 50.000 Exponaten. In dem bescheidenen Schlafzimmer ist Goethe in den Mittagsstunden des 22. März 1832 im Sessel sitzend gestorben. |
Weimar Haus
 | In nur 30 Minuten fünf Jahrtausende erleben? Das Weimar Haus macht’s möglich. Das multimediale Erlebnismuseum erweckt mit technisch aufwendigen Spezialeffekten, Bühnenkulissen und Multimediapräsentationen die Geschichte Thüringens zum Leben. Angefangen von der Frühzeit ca. 3000 v. Chr. über das Mittelalter, die Aufklärung bis zur Klassik. Ob an den Feuerstellen der ersten Bewohner der magischen Sümpfe, im Zug der Krieger des Königreichs Thuringi nach Rom, in den Burgen des Mittelalters oder bei einer persönlichen Begegnung mit Goethe oder Schiller – man fühlt sich mitten ins historische Geschehen versetzt und kann hautnah das Lebensgefühl der jeweiligen Zeit erleben. |
Schillers Wohnhaus mit Schiller-Museum
 | Im Jahre 1799, nach seinem Wirken als Professor an der Jenaer Universität, übersiedelte Schiller zusammen mit seiner Familie nach Weimar. Der Erwerb des zweigeschossigen Hauses im Jahr 1802, das er mit Ehefrau Charlotte und den vier Kindern bewohnte, stellte für Schiller eine enorme finanzielle Belastung dar - kostete es doch die stattliche Summe von 4200 Talern. Vom Herzog bezog er aber zuletzt nur ein Jahresgehalt von 800 Talern. Er musste das Haus also auf Pump finanzieren und bemühte sich um verstärkte schriftstellerische Tätigkeit. So vollendete er im Arbeitszimmer seines Hauses noch das Drama "Braut von Messina" und den "Wilhelm Tell", bevor er am 9. Mai 1805 45jährig nach zweiwöchiger schwerer Krankheit in seinem zuletzt schuldenfreien Haus verstarb. Die Räumlichkeiten des Hauses wurden entsprechend der Wohnkultur zu Schillers Lebzeiten teilweise mit authentischen Einrichtungsstücken und originalgetreu rekonstruierte Tapeten eingerichtet und vermitteln einen interessanten Einblick in das Leben des Schriftstellers. |
Goethe- und Schiller-Archiv
 | Das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar ist das älteste und traditionsreichste deutsche Literaturarchiv. Zahlreiche Nachlässe von Schriftstellern und Künstlern aus der Zeit von der Mitte des 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wie Goethe, Schiller, Wieland, Herder, Hebbel, Büchner, Liszt, Nietzsche und viele andere sind hier archiviert und einem breiteren Publikum zugänglich. |
Bauhaus-Museum
 | Wo sonst, wenn nicht hier, kann man sie finden – die weltweit größte und älteste Sammlung an Möbeln, Metallarbeiten und Entwürfen aus der Zeit des Bauhaus. Am Gründungsort der legendären Designschule vermittelt die Dauerausstellung des Bauhaus-Museums mit mehr als 10 000 Exponaten einen Einblick in die Kunst- und Kunstschulenentwicklung Weimars von 1900 bis 1930. Anhand ausgewählter Werke von Walter Gropius, dem ersten Direktor des Bauhauses, Lyonel Feininger, Johannes Itten und vielen anderen werden Lehrmethoden und Ziele der frühen Jahre und die Breitenwirkung des Bauhauses exemplarisch dargestellt. Auch die Großherzoglich-Sächsische Kunstgewerbeschule des belgischen Jugendstilkünstlers Henry van de Veldes, die 1907 als Vorläufer des Bauhauses gegründet wurde, ist mit zahlreichen Arbeiten von ihm und seiner Schüler vertreten. |
Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek
 | Für Wissenschaftler und Bibliomanen weltweit ist sie eine der ersten Adressen – die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar. Benannt nach der kunstsinnigen Regentin von Sachsen-Weimar-Eisenach, zählt die HAAB zu den wichtigsten Kulturgütern Europas und ist Teil der UNESCO Welterbestätten. Anna Amalia ließ sie Mitte des 18. Jahrhunderts im so genannte „Grüne Schloss“ errichten. Weltberühmt ist der dreigeschossige Rokokosaal, das Herzstück der Bibliothek. Insgesamt gehören heute rund 1 Mio. Einheiten zum Bibliotheksbestand. Den Schwerpunkt bilden Sammlungen aus dem Zeitraum 1750 bis 1850. So stehen hier zum Beispiel die größte „Faust“-Sammlung der Welt oder Erstausgaben der Klassiker Schiller, Herder, Wieland sowie 10.000 Shakespeare-Bände. Im September 2004 wurde die Bibliothek von einem verheerenden Feuer heimgesucht. Zum 200. Todestag ihrer Gründerin im Jahre 2007 soll sie glanzvoll wiedereröffnet werden. mehr>>> |
Historischer Friedhof mit Fürstengruft
 | Der Historische Friedhof am Poseckschen Garten ist einer der schönsten und meistbesuchten in Deutschland. Über 100 bekannte Persönlichkeiten aus Zeiten der deutschen Klassik liegen hier begraben, darunter auch Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller. Sie fanden ihre letzte Ruhestätte in der Fürstengruft, die ursprünglich für die Mitglieder der Fürstenfamilie errichtet worden war. Großherzog Carl August hatte jedoch den Wunsch, auch im Tode den beiden Dichtern nahe zu sein. Daher wurden Schillers Gebeine 1827 vom Jakobsfriedhof in die Gruft umgesiedelt. Und 1832 fand auch Goethe dort seine letzte Ruhestätte. Imposantestes Gebäude auf dem Friedhof ist allerdings die Russisch-Orthodoxe Kapelle mit ihren Zwiebeltürmen aus Blattgold. Sie wurde 1862 als Grabkapelle für die Zarentochter Maria Pawlowna, die Schwiegertochter Carl Augusts, auf Erde gebaut, die eigens aus Russland dafür eingeliefert worden war. |
Kunsthaus Avantgarde und „Olle DDR“ - DDR-Museum in Apolda
 | Fast wie in einer Zeitreise in die Vergangenheit des real existierenden Sozialismus fühlt man sich beim Besuch der Dauerausstellung „Olle DDR“. In der Baracke der früheren Kreisverwaltung Apolda kann man in das Alltagsleben eines DDR-Bürgers eintauchen. Über 12.000 Exponate, vom Ata-Reinigungsmittel bis zur EGÜ-Schuhcreme, vom Flüsterwitz bis zur Fahne, sind hier in einer extra nachgestalteten 3-Raum-Wohnung, einer Garage mit Trabant und einem Büro eines Parteifunktionärs zu bewundern. Über Lautsprecher dudelnde DDR-Musik und die gerade im Fernsehen laufende "Aktuelle Kamera machen die Illusion perfekt.
Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch des dazu gehörenden Kunsthaus „Avantgarde“, welches mit seinen international beachteten Ausstellungen jährlich eine Vielzahl an Kunstbegeisterten anlockt! |
Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald
 | An einem waldigen Abhang des Etterbergs, etwa zehn Kilometer nördlich von Weimar, entstand 1937 eines der größten Konzentrationslager der Nazis, das KZ Buchenwald. Währen der Zeit des Nationalsozialismus waren hier über 250 000 Menschen aus fast 50 Nationen inhaftiert; mehr als 50 000 Menschen überlebten das Lager nicht. Von 1945 bis 1950 wurde das Gelände von der sowjetischen Besatzungsmacht als Internierungslager für rund 28 000 Menschen Häftlinge genutzt, über 7000 starben. Heute kann das komplette Gelände mit Arrestzellenbau, Wachtürme, Krematorium, Kammergebäude und Desinfektion, Bahnhof, SS-Bereiche, Steinbruch, Friedhöfe und das Mahnmal mit der weltberühmten Figurengruppe von Fritz Cremer am Glockenturm besichtigt werden. Außerdem geben vier ständigen Ausstellungen einen Einblick in die Zeit des Dritten Reiches. |
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